Micki, Esel 2011, hat seine Aufgaben in den Stallungen von Lukas am 19.11.2011 erfüllt. Der Förderverein hat eine eigene Urkunde überreicht und einen netten Praktikanten zur Hilfestellung abgestellt. Dies Hilfe nahm Micki nicht in Anspruch. Wie ein alter Tierpfleger entsorgte er Eselhaufen um Eselhaufen und füllte damit die hauseigene Schubkarre. Anschließend wurde der Biomüll auf den Misthaufen verbracht. Leider war die Beteiligung der Fahnenzügler mangelhaft, trotzdem wieder ein schönes Event!
Eingestellt am: Samstag den 19.11.2011 - 16:12 Uhr
Zum Jubiläum nach Amerika...von Tommy Edler Im Jubiläumsjahr, und wir wurden immerhin 25 Jahre, etwas Besonderes veranstalten. Das nimmt sich wohl jeder Schützenzug vor. Wir vom Fahnenzug haben uns bereits vor zwei Jahren für den Besuch und die Teilnahme an der 54. Deutsch-amerikanischen Steubenparade entschieden. Am 15.9.2011 war es dann so weit. 9 Fahnenzügler und zwei Ehefrauen bestiegen den Flieger nach New York. Die Einreise in die Saaten ist etwas mühsam. Drei verschiedene Kontrollen, Fingerabdrücke und Fotos, das bracht alles seine Zeit... Nach dem Transfer ins Hotel bezogen wir die Zimmer und machten uns am frühen Abend auf die erste Erkundungstour. Unser Hotel, direkt am Timesquare gelegen, war komplett ausgebucht und auch von vielen anderen Gruppen gebucht. Am Abend waren wir dann so richtig amerikanisch Essen. Burger und Rippchen, dazu ein großes Bier, wir waren offensichtlich angekommen. Die Nacht war kurz, die Zeitumstellung machte uns allen ein wenig zu schaffen. Nach dem Frühstück, fuhren wir zu zweit zum Organisationsbüro um die Unterlagen für die Parade abzuholen. Nun wussten wir unseren Antreteplatz, hatten die Tickets für die Abendveranstaltung im Hilton Hotel und das Oktoberfestgelände, sowie alle weiteren Informationen die wir für den Aufenthalt brauchen würden. Anschließend versammelten wir uns zur Fahrt Richtung „City Hall“. Hier war der Empfang der Gruppen durch das Komitee vorgesehen. Man hatte eine kleine Bühne aufgebaut und wir hatten dort Gelegenheit unser Geschenk, eine der eigens für diesen Zweck konzipierten Schwenkfahnen, den Organisatoren zu übergeben und uns kurz vorzustellen. Hier trafen wir dann auch erstmals auf die Kameraden von der Gilde, die auch Ex - Majestät Werner Kuhnert in ihren Reihen hatte. Wir sollten dann am nächsten Tag auch hintereinander marschieren. Der Rest des Tages war dann zur freien Verfügung, nur für die Zugführung lag am Abend noch das Gala Dinner im Hilton Hotel an. Hierzu war dann erstmals die Uniform im Einsatz. Eine prächtige Veranstaltung mit bunten Uniformen und Kostümen bis hin zum Abendkleid und Smoking. Livemusik und Reden, Auszeichnungen für die Miss German- Amerika & Steuben Parade Queen und deren Gefolge sowie eine Hommage an John Denver rundeten das Programm ab. Der Samstag stand ganz im Zeichen der Parade selbst. Um 9.00 Uhr schon wurde ein großer Festgottesdienst in der St. Patricks Cathedral in Deutsch und Englisch gehalten. Ein angemessener Rahmen für einen aufregenden Tag. Weiter zum Antreteplatz, quer durch die Stadt, Richtung Central Park. In einer Seitenstraße fanden wir unsere Position und wurden freundlich von den Mitgliedern des „Brooklyn Schützen Corps“ empfangen. Auch die Kameraden der Gilde fanden zu uns, der Abmarsch stand bald bevor. Als sich unser Marschblock dann in Bewegung setzte, war die Spannung groß. Eine amerikanische „Marching Band“ macht eben keine Marschmusik, auf den Rhythmus kann man leider nicht marschieren, außer vielleicht im Gänsemarsch... Mit der Musik hatten wir also leider Pech, egal, wir wollten unseren Spaß und so sangen die Gildisten hinter uns das Neusser Heimatlied! Unsere Arbeit an den Schwenkfahnen wurde durchaus mit freundlichem Applaus bedacht. Auf dem Weg der 5 th Ave, waren zwei Bühnen aufgebaut. Dort waren auch die meisten Zuschauer. Hier standen die Kameras und jeder Gruppe wurde per Lautsprecher angesagt und vorgestellt. Am sonstigen Zugweg standen neugierige Menschen mit deutschen und amerikanische Flägchen und bemühten sich zu verstehen, wer oder was da gerade an ihnen vorbei marschiert. Die Brooklyn Schützen hatten uns nach dem Umzug „ihr Zuglokal“ empfohlen. Ein mexikanisches Restaurant, dass an diesem Tag ausschließlich deutsche Küche anbot. So gab es Würstchen und Sauerkraut, deutsches Bier und, von den New Yorker Kameraden persönlich angeboten, Jägermeister und Killepitsch. Ja, wir fühlten uns gut aufgehoben. Anschließend noch zum Oktoberfest! Im Central Park stand ein großes Festzelt, dass nach Einlasskontrolle für alle Teilnehmer offen war. Auch hier wieder ein bunter Mix an Trachten und Uniformen. Ein sehr beliebtes Spiel ist das Tauschen von Orden und Ehrenzeichen. Jegliche Art von Anstecker, Aufnäher oder anderen Utensilien wurden gehandelt und stolz zur Schau getragen. Dazu floss das bayrische Bier in Strömen und die Gaudi ging richtig ab! Ein schöner Tag... Sonntag! Mit mehr oder weniger (Kopf-)Schmerzen beginnt der letzte ganze Tag in NY. Jetzt ist sightseeing und shopping angesagt! Mit dem offenen Bus an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei: Empire State Building, Greenwich Village, SoHo, Little Italy, uvm. Abarbeiten von Einkaufslisten der zu Hause gebliebenen Familie bei Macy`s, Levis Shop, M&M o.ä., der Tag war echt anstrengend. Ein letztes gemeinsames Abendessen und ein Abendausklang, für ein paar Mitreisende noch die Sicht auf die beleuchtete Skyline von Manhatten von der Staten Island Fähre aus. Montag, der Tag der Abreise. Noch ein paar letzte kleine Einkäufe und der Transfer zum Flughafen steht schon bereit. Der Rückflug ist zeitlich kürzer als der Hinflug, dafür ist der Jetlag etwas größer! Für uns alle, eine unvergessliche Tour, die in die Geschichte des Fahnenzuges als beste Zugfahrt eingehen wird.
Eingestellt am: Dienstag den 15.11.2011 - 12:32 Uhr
Die Zugmajestät 2011 heißt Georg. Wir ermittelten den neuen König am 30.7.11 im Grefrather Landhaus bei durchwachsenem Wetter. Nach fast zwei Stunden harter Arbeit erlegte Georg den Vogel. Zuvor hatten Frank, Micki, Tommy und Alessandro die Ritterwürden erworben. Micki macht uns auch den diesjährigen Esel!
Eingestellt am: Sonntag den 31.07.2011 - 11:16 Uhr
Der Fahnenzug fliegt zur Steubenparade nach New York Am Donnerstag dem 15.9.2011 ist es soweit. 10 Mitglieder des Fahnenzuges machen sich auf den Weg nach New York. Die Planungen laufen schon seit Oktober 2008. Damals wurde auf der Jahreshauptversammlung schon das Thema 25-lähriges Jubiläum des Fahnenzuges besprochen und die Idee zu dieser Tour geboren. Anschließend ging es in die Grobplanung. Bekommen wir vom Festkomitee der deutsch-amerikanischen Steubenparade in New York eine Zusage zum Mitmarschieren? Ja, schnell und unkompliziert wurde unsere Teilnahme bestätigt. Vorbereitungen im Zug! Was wird uns der Spaß kosten, wie können wir die Finanzierung sicherstellen. Erste Reiseangebote ergaben einen Überblick. Ein vierstelliger Betrag pro Mann würde es schon werden. Wieder Diskussionen in der Zugversammlung und im April 2010 die Entscheidung: „Ja, wir fahren nach New York!“ Nun begann die Feinabstimmung. Wer kann und will mit, welche Frau will uns begleiten? Buchung der Flüge und Sitzplätze, Buchung des Hotels und offizielle Anmeldung bei Festkomitee mit den dazugehörigen Veranstaltungen. Wir nehmen keine geweihten Tücher mit sondern entwickeln eigene Schwenkfahnen. Der Bürgermeister von NY bekommt ein Exemplar als Erinnerung von uns überreicht und sechs weitere Fahnen schwenken wir über die 5th Avenue zum Central Park. Zur Jubiläumsfeier beim Museumsfrühstück am 19.6.2011 im Haus Rottels überraschte uns dann unser Oberleutnant Christoph mit einem besonderen Anstecker zu diesem Anlass. Er zeigt die Silhouette von Manhattan mit Freiheitstatue, unser Zugabzeichen, das Neusser Stadtwappen, die US-Flagge und den Schriftzug „Steubenparade 2011“. Für alle aktiven, passiven und Ehrenmitglieder in Gold, für unsere Ehrengäste Frauen und ggfs. auch Sammler in Silber.
Eingestellt am: Montag den 18.07.2011 - 11:57 Uhr
Am gestrigen Samstag den 07.08.2010 lernten sich Lukas, der Esel des Kinderbauernhofes, und Georg, der Esel des Fahnenzuges, kennen. Esel des Fahnenzuges ist immer derjenige der beim Zugkönigschießen als letzter vor dem neuen König geschossen hat. Weil derjenige nicht fähig war selber den Vogel von der Stange zu holen ist er der Esel des Fahnenzuges. Der Fahnenzug hat seit diesem Jahr die Patenschaft für Lukas übernommen. Der Fahnenzug unterstützt den Förderverein des Kinderbauernhofes durch seine Mitgliedschaft, eine zusätzliche jährliche Spende sowie die aktive Unterstützung bei der Betreuung Lukas durch den Esel des Fahnenzuges. Der Fahnenzug hofft damit einen kleinen Beitrag dazu zu leisten, den, vor allen Dingen bei Familien mit Kindern beliebten, Kinderbauernhof bei seiner Arbeit zu unterstützen. Wir bedanken uns besonders bei Herr Lammerz, vom Grünflächenamt der Stadt Neuss und Leiter des Kinderbauernhofes, und Herr Hermes, Kassierer des Fördervereins des Kinderbauernhofes, die uns die Realisierung der Patenschaft ermöglicht haben. Wir hoffen auf eine langjährige gute Zusammenarbeit. In der Galerie (2010-Esel trifft Esel) sind Bilder vom Kennenlernen der Esel eingestellt. Viel Spaß beim Betrachten!!!!!
Eingestellt am: Sonntag den 08.08.2010 - 16:53 Uhr
Unsere neue Majestät heißt Alessandro I. Schmidt. Beim Zugschiessen am 03.06.2010 auf dem Hoferhof wurde Alessandro in einem historisch langen Schiessen unsere neue Majestät. Seine Ritter sind: Jörg, Frank, Micky und Markus. Esel wurde wie in den letzten beiden Jahren auch: Georg Allen einen herzlichen Glückwunsch.
Eingestellt am: Freitag den 04.06.2010 - 07:47 Uhr
Unsere neue Majestät heißt Thomas II Coenen. Beim Zugschiessen am 25.7.2009 auf dem Hoferhof erlegte T.C. den Königsvogel und wird unsere Repräsentanz zum diesjährigen Schützenfest sein. Seine Ritter sind: Udo, Markus, Georg, Tommy
Eingestellt am: Sonntag den 26.07.2009 - 10:33 Uhr
In der Zugversammlung vom 24.4.2009 wurde unser Gastmarschierer Frank als Mitglied im Fahnenzug bestätigt.
Eingestellt am: Donnerstag den 30.04.2009 - 10:29 Uhr
Thomas Coenen hat am Dienstag, den 4.9.07 um 16:21 Uhr mit dem 22. Schuss den Königsvogel in Glehn erlegt. Damit hat der Fahnenzug eine eigene Majestät! Wir gratulieren herzlich und wünschen ein schönes Regentschaftsjahr!
Eingestellt am: Donnerstag den 06.09.2007 - 11:46 Uhr
Am 13.05.2007 um 23:24 Uhr kam Johanna auf diese Welt. Sie ist die Tochter unseres Kameraden Jürgen (Micki)Mey. Mutter und Kind sind nach Aussage des glücklichen Vaters gesund und munter. Am Freitag den 18.05.2007 liessen wir Johanna in alter Tradition und lustiger Runde kräftig!!! "pinkeln". Wir wünschen der ganzen Familie alles Gute und vor allen Dingen Gesundheit. -Christoph-
Eingestellt am: Montag den 21.05.2007 - 11:20 Uhr
Der diesjährige Zugsieger des Fahnenzuges ist Thomas Coenen (T.C.) mit 28 Ringen. Herzlichen Glückwunsch!
Eingestellt am: Donnerstag den 03.05.2007 - 16:24 Uhr
Auf unserer letzten Versammlung am 27.04.2007 haben wir unseren letztjährigen Gastmaschierer Markus Busch als derzeit 13. aktives Mitglied ( das muss ja Glück bringen ) des Fahnezugs aufgenommen. Wir freuen uns sehr darüber und hoffen auf ein langes und fröhliches Miteinander. -Christoph-
Eingestellt am: Mittwoch den 02.05.2007 - 20:27 Uhr
Luftgewehr Mannschaftsschießen 13.01.2007 Luftgewehr Mannschaftssieger Nr. Zug Ringe Preis Ausgabe 1. Hubertus-Hirsch 146 Stempel Dörr Pokal/GS EUR 50,-- Hilgers, Helmut Düren 2. FT 64 141 FT 64, Pokal/GS EUR 40,-- Hilgers, Heinz Paffe 3. Die kleinen Strolche 138, Nüsser Orjelspiefe 1992 Platte/GS EUR 30,-- Hilgers 4. Kettepöschkes 138, Horten Pokal, Markus Buffen 5. De Wonneproppe 136, Jochem Dammer Kanne, Michael Müller 6. Dropjänger 136 7. Kesselsflicker 132 8. Immer Blank 131 9. Nüsser Dom(m)köpp 131 10. Die Oberjährigen 130 11. Kreuzritter ´96 128 12. Klävplostere 126 13. Die kleinen Feiglinge 126 14. Fahnenzug 125 15. Further Engel 124 16. Südstadt Jong´s 124 17. Jetz´kütt et 124 18. Bloss Eemol 123 19. Nüsser Freud 121 20. Treu Kolping (Passiver Zug) 115 Letzter Echte Frönde 112 Kesselsflicker Pokal 2007 Luftgewehr Einzelsieger Platz Name Ringe Zug Preis Ausgabe 1. Helmut Düren 30 (10/9) Hubertus-Hisch Erinnerungspokal 2. Jörg Kirschnick 30(10/3) Kettepöschkes Erinnerungspokal 3. Mario Korbmacher 30 (9/9/49,5) Kesselsflicker Erinnerungspokal 4. Charly Pangerl 30 (9/9/49,3) Hubertus-Hirsch 5. Heinz Paffe 30 (9/7) FT 64 6. Dirk Steinfeld 30 (7/6) Klävplostere 7. Ulrich Glinski 29 (9/9) FT 64 8. Thomas Wolff 29 (9/8) Die kleinen Strolche 9. Kai-Uwe Goertz 29 (9/8) Dropjänger 10. Hans Kinna 29 (9/7) FT 64 11. Hubert Rütten 29 (8/8) Hubertus-Hirsch 12. Norbert Funkel 29 (8/8) Hubertus-Hirsch 13. Johannes Berger 29 (8/6) Die kleinen Strolche 14. Peter Schütz 29 (7/7) De Wonneproppe 15. Herbert Balzer 29 (7/7) Nüsser Dom(m)köpp 16. Ingo Blonsky 29 (7/5) Kettepöschkes 17. Udo Ortz 28 (10/10/8/8/8) Fahnenzug 18. Ralf Weber 28 (10/10/8/8/6) Echte Frönde 19. Marco Lambertz 28 (10/10/8/7/7) Die kleinen Feiglinge 20. Martin Lelittko 28 (10/10/8/7/6) Immer Blank 21. Friedhelm Heckhausen 28 (10/9/9/9/8) Hubertus-Hirsch 22. Dirk Schirski 28 (10/9/9/9/8) Die kleinen Strolche 23. Jörg Feldhausen 28 (10/9/9/8/8) Nüsser Freud 24. Heribert Krönung 28 (10/9/9/8/8) Nüsser Dom(m)köpp 25. Karsten Müller 28 (10/9/9/8/8) Fahnenzug 26. Michael Müller 28 (10/9/9/8/7) De Wonnenproppe 27. 28. 29. 30. 31. 132 Teilnehmer
Eingestellt am: Montag den 15.01.2007 - 11:57 Uhr
Hallo, die aktuellen Bilder vom Schützenfest 2006 sind in die Galerie eingestellt. Wir bedanken uns bei Herrn Wolfgang Bathe, Fotoatelier Bathe, Neuss für die freundliche Unterstützung und Bereitstellung der Aufnahmen!
Eingestellt am: Donnerstag den 31.08.2006 - 12:13 Uhr
Unsere diesjährige Zugfahrt startete am Freitag, den 12.5.06 und ging Richtung Lübeck und Travemünde. Leider waren die Zugmitglieder nicht komplett, so dass wir mit 9 Mann die Tour um 7:57 Uhr ab Neuss antraten. Eine nette kleine Zugfahrt mit der Deutschen Bahn und gesponsertem Bier von der Familie Ortz, brachte uns gegen halb zwei an den Lübecker Hauptbahnhof. Das Hotel Lindenhof liegt in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs und wurde zügig erreicht. Die Zimmer waren schnell bezogen und es konnte ein erster Gang Richtung Stadtmitte erfolgen... Das Holstentor war eine Enttäuschung, derzeit wird es restauriert und ist komplett eingeschalt. Das war also leider nix... Nach ein paar Bier an der Trave, ging der Weg ins Hotel zurück, sollte uns doch der historische Stadtführer um 17:30 Uhr in Empfang nehmen. Bernd, erschien in traditioneller Kaufmannskleidung und zeiget uns zunächst die Altstadt, die traditionellen Hinterhöfe und lud uns zu einem Zwischenstopp mit Rotspon und Marzipan an der Trave ein. Anschließend gingen wir durch die Einkaufstrasse, am alten Rathaus vorbei bis zur Traditionsbrauerei. Dort gab es Bier aus Pitschern (1,5 Ltr. Krüge) und eine deftige Mahlzeit in Form eines Brauerschmauses. Bernd musste sich dann verabschieden, hatte er doch noch weiter Gäste zu bedienen und wir ließen, jeder auf seine Art, den Abend langsam ausklingen... Für 9:00 Uhr war am Samstag das Frühstück angesetzt. Uns stand ein kleiner Fußmarsch zum Anleger unseres Ausflugsdampfers Richtung Travemünde ins Haus. Die Fahrt ging auf der Trave, zunächst an den neuen und alten Hafenanlagen, dann am malerischen Fischerdorf Gothermund und zuletzt an den Fähranlegern vor den Toren von Travemünde vorbei. Keine Zeit sich um Travemünde zu kümmern... Wir mussten erneut mit einem Fährboot der Verkehrsbetriebe (öffentliches Verkehrsmittel) die Trave überqueren um die Führung auf der Passat zu erleben. Das 1911 gebaute Wahrzeichen von Lübeck ist als Lastensegler gebaut worden. Während der Führung wurde uns eindruckvoll die bewegte Geschichte dieses Seglers und der Seeleute erklärt. Viele kleine und große Anekdoten konnten wir von dem altgedienten Seemann erfahren. Das Wetter hielt! Man hatte zwar allenthalben etwas anderes gehört aber bis auf ein paar kleine Wolken blieb das Wetter schön, trocken und warm. Nach der Rückfahrt mit dem kleinen Fährboot auf das Festland sollten wir unsere Fahrräder übernehmen. Ein kurzes Telefonat und unser Lieferant kam mit „Trekkingbikes“ zum Anleger. Kurzes Mittagessen auf die Faust und los ging die wilde Fahrt – immer an der Ostsee lang, über die Steilküste – bis nach Niendorf und weiter nach Timmendorf. Die Rückfahrt erfolgte dann wieder mit dem Zug, so dass jeder noch eine kleine Pause nach eigenen Ideen einrichten konnte. Abmarsch vom Hotel um 19:00 Uhr Richtung Innenstadt – es war ein Tisch in der Schiffergesellschaft, dem Traditionshaus in Lübeck, reserviert! In dieser urigen Kneipe – da hängen die Schiffe von der Decke – nahmen wir unser Abendessen ein und ließen den Tag noch einmal Revue passieren. Zum Ausklang des Tages noch ein Abstecher in den Irish Pub mit Folkmusic und ein paar Biers und anschließend... Am Sonntag gab es nun kein offizielles Programm mehr. In der Nacht waren ein paar Tropfen gefallen, morgens aber alles wieder freundlich und trocken. Die Mannschaft was „fast“ komplett und so nahmen wir erneut den Zug um an die Ostsee zu fahren. Eine gemütliche Terrasse, direkt an der Promenade, lud uns zu einem kleinen Frühschoppen ein und diente uns als Basis für einzelne kleine Ausflüge. Schon um 15.00 Uhr mussten wir Travemünde wieder verlassen und unser Gepäck aus dem Hotel holen. Um 16:37 starteten wir pünktlich mit unserm Reiszug in Lübeck um mit etwas Verspätung kurz vor 22:00 Uhr in Neuss zu landen. Neuss, den 16.5.06 - Tommy -
Eingestellt am: Dienstag den 16.05.2006 - 11:28 Uhr